Wir schaffen einen Berliner Ort für junges Engagement in Medien und Demokratie.

Worum es uns dabei geht?

Platz schaffen! Als größeres Netzwerk mit einigem Platz können und wollen wir es uns leisten, junges Engagement zu fördern: Wir wollen gern den Kleinen und Kreativen, den Neuen und Frechen Platz geben. Dazu gehört beispielsweise, dass Projektgruppen sechs Wochen lang bei uns arbeiten können und unterstützt werden sollen. Dazu gehört, dass wir uns gern modular erweitern wollen. Wir fangen an mit uns selbst und sind offen für neue Organisationen und Partner. Wir wachsen und geben neuen Raum.

Projekte machen! Als Netzwerk junger Organisationen werden wir gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Dort, wo unsere Größe uns stark macht, werden wir uns zusammen tun, dort wo dies nicht der Fall ist, lassen wir es bleiben.

Laut sein! Dabei geht es zunächst um Inhalte. Vieles passiert im öffentlichen und politischen Diskurs, auf das eine einzelne Organisation vielleicht reagieren will und kann, doch oft fehlt es ihr an politischer Wahrnehmung und medialer Präsenz. In einem Netzwerk werden Diskussionen schneller geführt. Ein Netzwerk ist agiler und schlagkräftiger als seine einzelnen Mitglieder.

Qualifizieren! Alle beteiligten Organisationen fördern die Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten. In gemeinsamen Arbeitsräumen und mit verschiedenen Arbeitsgebieten und Kompetenzen sollen vielfältige Seminare angeboten werden, die dazu beitragen, jugendliches Engagement zu stärken und vorhandenes Knowhow weiterzugeben.

In das Quartier wirken! Wir wollen, dass die Menschen etwas merken von unserem Haus, und dass sie etwas davon haben. Wir wollen ein Zentrum bilden, in dem wir junge Leute unterstützen, beraten, begleiten, inspirieren, anregen, einbinden und ermuntern. Wir wollen unsere Arbeit vorstellen, und anderen dieselbe Gelegenheit geben. In unserem Haus soll es Demokratieforen geben, Bürgerbeteiligung, aber auch Kunst, Musik oder Poetry-Slams.

Ressourcen nutzen! Mit mehreren Organisationen lohnt sich der Aufbau einer guten technischen Infrastruktur viel eher. Man kann sich ein oder zwei zusätzliche Seminarräume leisten. Es können flexible Arbeitsplätze für die vielen fliegenden Ehren-amtlichen bereitgestellt werden, ohne dass sie von einer Organisation allein vorgehalten werden müssen. Viele Arbeitsabläufe sind bei den Jugendorganisationen ähnlich. Geschickt verzahnt und gestaltet, liegt hier ein großes Potenzial. Das wollen wir ausnutzen.

Klüger werden! Die meisten der in jungen Initiativen erlernten Kompetenzen erarbeiten sich junge Leute auf hartem Wege, learning by doing. Das macht Spaß und ist zweckorientiert. Es gibt aber auch vieles, das über dieses informelle Lernen hinausgeht, das ehrenamtliche und hauptamtlich Engagierte lernen wollen und sollen. Als Netzwerk können wir solche Weiterbildungen schnell und bedarfsorientiert anbieten und organisieren.

Wissen managen! Gesellschaftlich engagierte Organisationen haben hohe Fluktuationsraten. Ihre Macher kommen und gehen, Projekte werden kurzfristig organisiert und oft wenig dokumentiert. Fehler wiederholen sich gern und oft. Daher wollen wir in Abstimmung mit dem Archiv der Jugendkulturen ein Archiv schaffen, dass Wissen aus Jugendorganisationen und ihren Aktionen aufbereitet, aufbewahrt und nutzbar macht.